Matchbericht: Herren 2 – PSG Lyss 5 (16:20)

Der heutige Gegner der Herren 2 war die PSG Lyss 5. Dieser Gegner war den Emmenstädter nicht unbekannt, da man in der aktuellen Saison schon gegeneinander gespielt hat. Leider ging das Auswärtsspiel mit einem ziemlich heftigen Torunterschied verloren. Darum verlangte der Trainer eine deutliche Verbesserung in der Verteidigung. Die Anforderung an das Team  weniger als 25 Tore zu kassieren wollte man unbedingt erreichen, sowie die ersten zwei Punkte daheim zu behalten.

Zur Verstärkung des Teams war Lars Gosteli vom Herren 1 hinzugekommen, da man einige Absenzen verzeichnen musste. Die Partie begann sehr ausgeglichen. Die Abwehr wurde sehr gut organisiert im Angriff konnte man auch Tore erzielen. Nach 10 Minuten stand es 3 zu 3. Da zum Teil einige Spieler über sich hinauswuchsen (insbesondere auch der Torwart Jonas Liechti) konnte man mit dem letztmals überlegenen Gegner mithalten. Als 20 Minuten gespielt waren, stand es immer noch gut für das Team Emme mit 4:5 für Lyss. Leider wurden im Angriff zu viele technische Fehler begangen, die aber in der Verteidigung weiterhin gut ausgeglichen wurden. Der Pausenstand von 7:10 war eine Mischung von guter Verteidigung, aber auch von mangelnder Chancenauswertung. Die Trainer waren soweit zufrieden, jedoch musste man im Angriff noch einiges mehr leisten, wenn man gewinnen wollte.

Mit Zuversicht und hoher Moral startete unser Team in die zweite Halbzeit. Nun begann eine spannende Aufholjagd, die mit einem 14:15 in der 50. Minute fast zu Ende war. Der Gegner spielte im Angriff oft nicht mit der nötigen Konsequenz, was unser Team in Schwung brachte. Zudem erhielt PSG eine rote Karte, weil Simon Aeberhard im Gegenstoss unsanft zu Fall  gebracht wurde. Auch der Torhüter der Gäste kassiert 5 Minuten danach für die gleiche Tat die rote Karte. Aus den 2-Mintutenstrafen konnte man aber nicht die nötigen Tore erzielen. In  der Verteidigung bekam man jetzt auch ein paar leichte Tore zu viel, und im Angriff konnte man nicht mehr überzeugen und so stand es nach 60 Minuten 16:20. Die Chancenanzahl war mit 28 zu niedrig, dies muss in den folgenden Trainings noch verbessert werden. In der Verteidigung wurde das Ziel von weniger als 25 Toren erreicht, zudem konnte der Gegner nur  gerade 48% seiner Chancen (43) verwerten. Dies ist dem ganzen Team und vor allem Lars Gosteli und Jonas Liechti zu verdanken. Nun geht es vorerst in die Winterpause und man kann an den Mängeln unter dem neuen Trainer Simon Gloor feilen, die noch da sind.

Stefan Hostettler